Hier sind wir zu Hause: Berlin

Unser Beirat

Die ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting GmbH wird seit April 2013 von einem prominent besetzten Beirat  beraten. Dem Gremium gehört neben Angela Mensing-de Jong (Professorin für Entwerfen und Städtebau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden) auch der frühere Bundesminister Otto Schily an. Bis zu seinem Tod am 31.03.2016 stand uns auch Hans-Dietrich Genscher (Bundesaußenminister a.D.) zur Seite.

Beratung von kompetenter Seite

„Mit 1.000 verkauften Wohnungen im vergangenen Jahr sind wir das führende Vertriebsunternehmen am Berliner Wohnungsmarkt“, sagt Geschäftsführer Nikolaus Ziegert. „Unser Beirat soll uns helfen, diese Rolle künftig noch besser auszufüllen.“ Nikolaus Ziegert  verweist dabei auf den hohen Stellenwert, den das Thema Wohnen in Berlin momentan hat. „Die Stadt erlebt derzeit die tiefgreifendste Transformation seit dem Mauerfall und hat sich binnen kurzem zu einer europäischen Metropole mit einem attraktiven Wohnungsmarkt entwickelt.“

Otto Schily

Dr. Otto Schily, Bundesinnenminister a.D.

„Georg Friedrich Hegel beginnt das Kapitel ‚Eigentum‘ in den ‚Grundlinien einer Philosophie des Rechts‘ mit dem Satz: ‚Die Person muss sich eine äußere Sphäre ihrer Freiheit geben, um als Idee zu sein.‘ Im Eigentum gewinnt die Freiheit des Menschen erst ihre konkrete Form. Im Eigentum suchen und finden wir Menschen unseren eigentlichen Ausdruck. Dazu gehört die Art unserer Kleidung, dazu gehören die Dinge mit denen wir uns umgeben, dazu gehört aber vor allem unser Haus oder unsere Wohnung, deren Gestaltung nach unseren individuellen Vorstellungen sehr wesentlichen Einfluss darauf hat, ob wir uns so entfalten können, wie es unseren innersten Intentionen entspricht. Die Wohnung ist der elementare Freiheitsraum, in dem der Mensch bei sich ist, sich findet und anderen Menschen begegnet. Und deshalb ist die Unverletzlichkeit der Wohnung in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat als Grundrecht verbürgt.“

Angela Mensing-de Jong

Prof. Angela Mensing-de Jong, HTW Dresden

„Durch meinen Umzug 1991 nach Berlin konnte ich die Stadt in den entscheidenden Jahren nach der Wende intensiv kennenlernen und erleben. Sowohl in meiner Tätigkeit als Architektin als auch in der Lehre an der Technischen Universität haben wir Projekte entwickelt und diskutiert, die den Wandel der Stadt geprägt haben. Glücklicherweise ist Berlin aber auch heute – fast 25 Jahre nach der Wende – noch immer nicht fertig gebaut: Die Stadt bietet kein geschlossenes, harmonisch ausgewogenes Bild, das leicht zu konsumieren wäre. Berlin fordert Bürger und Besucher heraus, ist oft unbequem, aber gerade daher für kreative Köpfe so attraktiv. So gibt es beispielsweise genügend Flächenreserven, die es erlauben, neue Wohn- und Lebensformen in der Stadt nicht nur zu denken, sondern auch zu realisieren.“

Hans-Dietrich Genscher

Wir trauern um Hans-Dietrich Genscher (21. März 1927 - 31. März 2016)

Zu seinem Engagement für ZIEGERT als einem Unternehmen, das Wohneigentum in Berlin ermöglicht, sagte Genscher:

„Für mich war und ist Berlin Symbol der Freiheit. Die Stadt bringt aus der Zeit der deutschen Teilung die Erfahrung der Deutschen aus dem Osten und aus dem Westen ein. Diese Stadt ist mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 ebenso verbunden wie mit der friedlichen europäischen Freiheitsrevolution von 1989 und ihrem Ergebnis, dem Fall der Mauer. Hier in Berlin waren es die Reden von Ernst Reuter und John F. Kennedy, die in West und Ost gehört wurden. Damals wie heute galt und gilt: In Berlin und für Berlin schlägt das Herz unseres Landes. Deshalb spreche ich von Berlin als von meinem Berlin.“