Hochhäuser

Dem Himmel so nah

Das Hochhaus erobert Berlin. In der Hauptstadt beweisen Projektplaner Weitblick und entwickeln luxuriöse Eigentumswohnungen in Türmen.

Reflections in der Keppel Bay, Singapur by Daniel Libeskind
Reflections in der Keppel Bay, Singapur by Daniel Libeskind

„Der Ausblick ist atemberaubend. In meiner Wohnung im 11. Stock stellt sich ein Gefühl der Freiheit ein, weit weg von allem, das am Boden geschieht“, schwärmt Frisch-Berlinerin Alexandra Weiß. Die 32-jährige gehört zu einer bis dato noch kleinen und neuen Gruppe von Hochhausbewohnern in der Hauptstadt. Denn auch wenn das Wohnen im Hochhaus in Städten wie New York, Shanghai oder auch in Frankfurt a.M. zum Standard gehört, Berlin beginnt erst jetzt mit dem Bau gen Himmel.
Das liegt zum einen an der Traufhöhe, die 1862 von Stadtplaner James Hobrecht für Berlin festgelegt wurde. Ein Haus sollte nur so hoch sein wie die Straße breit, damit das gegenüberliegende Haus bei einem Einsturz nicht beschädigt wird. Übersetzt bedeutet das: In Berlin darf kein Haus höher sein als 22 Meter. Doch durch immer mehr Zuzug und zunehmenden Platzmangel in der Hauptstadt wird die Höhe als Baufläche immer attraktiver. Und weil Grundstücke in der Innenstadt enorm teuer sind, wollen Architekten, Investoren und Bauplaner nun immer höher hinaus. An so manch neuem Baugrund gibt es deshalb bereits Sonderregelungen.

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Hohe Erwartungen an den Neubau

Wohnhochhäuser hatten in der deutschen Hauptstadt zudem bis vor kurzem auch generell kein gutes Image. Schuld daran waren vor allem die in den 1960er-Jahren gebauten Großsiedlungen am Stadtrand oder jene seelenlose Plattenbauten der DDR-Zeit. Mit diesen monotonen Wohnsilos haben die neuen Wohntürme jedoch gar nichts mehr zu tun.
„Hochhäuser passen in das moderne Lebensgefühl junger Großstädter. Sie sind die Ikonen internationaler Metropolen“, sagt André Schlüter, Unternehmenssprecher von ZIEGERT. „Die Skyline wächst genau so wie die Stadt und als Hochhausbewohner ist man Teil dieser Entwicklung.“

 

Die modernen Hochhäuser bieten zudem viele Annehmlichkeiten: Shops, Fitnessstudios, Parkplätze und auch Kindertagesstätten werden gleich von Beginn an mitgeplant. Oft gibt es einen eigenen Concierge und andere Services wie etwa Reinigungen oder Essens-Lieferdienste. Auf den Dächern werden auch immer öfter Grünflächen geplant. In Hochhaus-erprobten Städten wie New York spielt sich ein Großteil des städtischen Lebens bereits in der Höhe ab. „Die Menschen suchen immer mehr nach Komfort und Ruhe, gerade wenn es um das Wohnen in der Stadt geht. Diese Attribute kann neben dem Ausblick auch die begrünte Dachterrasse eines Hochhauses bieten“, so Schlüter.
 

Der größte Pluspunkt der Hochhäuser heutzutage jedoch ist ihre zentrale Lage. So wie etwa die derzeit wohl prominenteste Hochhausplanung Berlins am Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Das 150 Meter hohe Gebäude ist ein Werk des kanadisch-US-amerikanischen Star-Architekten Frank Gehry. Finanziert werden die 48.000 Quadratmeter Fläche auf 39 Etagen von dem US-amerikanischen Investor Hines. In der ersten bis neunten Etage zieht ein Design-Hotel ein, ab Stockwerk zehn sind rund 300 Eigentumswohnungen geplant – vom Micro-Apartment bis hin zum Penthouse.

Courtesy of Keppel Bay (c) Pte Ltd-a Keppel Land Company
Courtesy of Keppel Bay (c) Pte Ltd-a Keppel Land Company

Das Comeback der Hochhäuser

Das Pionier-Projekt des urbanen Hochbaus seit langer Zeit in Berlin ist jedoch das ‚Living Levels’. Das Hochhaus mit 14 Stockwerken und 61 Wohnungen steht direkt am Spreeufer in Friedrichshain. Alle Wohneinheiten haben einen Balkon und bodentiefe Fenster, die einen freien Blick über die Stadt garantieren. Nicht weit davon entfernt hat sich die Berliner Wohnkompanie zwei für den Hochhausbau zugelassene Grundstücke hinter dem Ostbahnhof gesichert. Dort entstehen bis 2016 zwei Wohntürme mit den Namen Max & Moritz. Max ist für Eigentumswohnungen vorgesehen und wird bei einer Höhe von 86 Metern in 23 Etagen aufgeteilt, Spreeblick inklusive. Moritz liegt im hinteren Teil des Grundstücks an der Bahntrasse und wird auf 95 Metern vor allem Mietswohnungen beherbergen. 

Weitblick beweisen derzeit auch die Projektentwickler des ehemaligen Postscheckamtes am Halleschen Ufer in Kreuzberg. Dort steht ein 87 Meter hohes Bürogebäude, das mit 330 Apartments auf 22 Etagen ausgestattet wird. Im obersten Stockwerk soll es eine Skylounge geben und im Sockel einen Marktplatz. Zudem wird das Quartier rundherum ausgebaut, insgesamt tausend Wohnungen sollen hier entstehen.

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Gute Aussichten für Berlins Westen

High West, der Name ist Programm. High steht für die hochwertige Ausstattung des Hochhaus-Projektes, das derzeit zwischen Kurfürstendamm und Grunewald entsteht, aber auch für die besonders gute Lage des Turms: Im Vordergrund herrliche Gründerzeitbauten, gesäumt von altem Baumbestand und in der Nähe die Einkaufsmeile Kudamm als auch der Grunewald, ein Erholungsgebiet mit vielen Seen und Waldflächen.
Die Investment Group Bauwert hat das leerstehende Büro-Hochhaus in der Heilbronner Straße in Halensee erworben und baut es nun mit ZIEGERT zu einem hochwertigen Wohnhaus aus.

160 Eigentumswohnungen sollen auf dem Gebiet entstehen, aufgeteilt auf den Turm aber auch auf die angrenzenden 5-stöckigen Neubauten. Das ehemalige Bürohochhaus ist 70 Meter hoch und wird derzeit bereits entkernt, damit in den 17 Stockwerken schon bald schicke Eigentumswohnungen entstehen können. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 40 und 140 Quadratmetern. Zudem gibt es eine Penthouse-Wohnung im 16. und 17. Stockwerk, die rund 480 Quadratmeter groß sein soll. Die Bewohner von High West können dann schon bald den unverbauten Weitblick bis hin zum Fernsehturm im Osten aber auch zu den anderen Hochhäusern, die dort in den nächsten Jahren entstehen werden, genießen.  


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