Friedrichshain

Lange Nächte im Berghain

Der frühere Arbeiterbezirk beherbergt den berühmtesten Club der Welt, viele Kneipen und die idyllische Halbinsel Stralau

Die Frankfurter Allee in Friedrichshain

Einmal im Jahr fliegen Mehl, Tomaten und Wasserbomben durch die Luft. Auf der Oberbaumbrücke, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin, stehen sich bei der Brückenschlacht Kreuzberger und Friedrichshainer gegenüber, die mit der Fusion ihrer Bezirke vor 13 Jahren noch längst nicht ihren Frieden gemacht haben. Der nicht ganz ernst zu nehmende Geschwisterzwist soll entscheiden, welcher der zwei Szenebezirke denn nun eigentlich das Sagen hat. Die Resultate der vergangenen Jahre sind eindeutig: Friedrichshain.

Ufer im Treptower Park
Der Sonnenuntergang über der Warschauer Brücke

Klassischer Arbeiterbezirk? Das war einmal. Heute wohnen hier die coolen Partygänger. Mit der East Side Gallery besitzt Friedrichshain eine einzigartige Sehenswürdigkeit, die Tag für Tag Menschen aus aller Welt anzieht. Italienische, französische, englische und spanische Wortfetzen hört der Friedrichshainer häufiger als deutsche. Der Stadtteil ist für sein außergewöhnliches Nachtleben und kulturelles Angebot berühmt. Etwas abgeschieden vom Hipster- und Touristenbereich liegt der begehrteste Techno-Club Deutschlands, das Berghain. Bereits 2009 kürte das britische Fachmagazin „DJmag“ das Berghain zum besten Club der Welt.

Genuss im Grünen

Wer es ruhiger mag und im Grünen lukullischen Gaumenfreuden frönen will, geht in den Volkspark Friedrichshain. Zum 100. Thronjubiläum von Friedrich II., 1840, entstand dieser knapp 50 Hektar große Park. Er ist die älteste kommunale Grünanlage der Stadt und beherbergt das Restaurant „Schoenbrunn“. Bei einem Kaiserschmarren die News aus Friedrichshain in der Berliner Zeitung lesen – so lässt sich das Wochenende starten.

Sonntags treffen sich die Friedrichshainer am Boxhagener Platz. Kaum ein anderer Berliner Flohmarkt hat eine so große Auswahl an Antiquitäten und Büchern. Rund um den „Boxi“ drängen sich Cafés, Bars und Restaurants. Insbesondere der Bereich südlich der Frankfurter Allee und östlich der Warschauer Straße gilt als Szene- und Kneipenviertel. Auf der Simon-Dach-Straße verstummen die Party-Touristen nicht einmal in der tiefschwarzen Nacht. Vor allem in den Sommermonaten ziehen sie hier bis zum Sonnenaufgang um die Häuser.

Auch architektonisch ist Friedrichshain voller Reize: Östlich der Warschauer und Petersburger Straße säumen Gründerzeitbauten baumbestandene Straßen wie eine säuberlich aufgereihte Perlenkette. Vor allem Singles finden in den traditionell eher kleinen Wohnungen des ehemaligen Arbeiterbezirks ihren Platz. Dementsprechend jung oder jung geblieben sind die Einwohner. Studenten, Berufseinsteiger und viele Kreative reißen sich um die begehrten Altbauwohnungen im Szenekiez und treiben die Preise in die Höhe. Arbeitsplätze im kulturellen Bereich gibt es genug: MTV und Universal Music haben ihre Zelte in ehemaligen Industriebauten am Osthafen aufgeschlagen.

Wasseridyll in Stralau

Für Familien hat sich in den vergangenen Jahren die Halbinsel Stralau als gefragter Wohnort etabliert. Nur über die Straße Alt-Stralau mit dem „Festland“ verbunden, findet man auf der Landzunge zwischen Spree und Rummelsburger See mitten in der Stadt ein Idyll. Fabrikbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende wurden sorgfältig saniert und um Neubauten ergänzt. Der Traum vom Eigenheim mit Garten mitten in der Stadt kann hier ebenso verwirklicht werden wie der einer exklusiven Loftwohnung. Als Geburtsstätte des deutschen Segelsports bietet Stralau viele Möglichkeiten für Wassersportaktivitäten.

Exzellente Anbindung

Die Anbindung an die übrigen Berliner Bezirke ist bestens. Friedrichshain ist hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Und wen es aus Berlin zieht, dem stehen am Ostbahnhof zahlreiche Regional- und Fernzüge zur Verfügung. Eine der Berliner Hauptverkehrsadern führt quer durch Friedrichshain bis zum Alexanderplatz: die Karl-Marx-Allee. Die ehemalige Stalinallee wird gesäumt von kolossalen Prachtbauten im sogenannten Zuckerbäckerstil der 50er Jahre. Bekannt wurde sie durch den Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“, in dem auch die ehemalige Karl-Marx-Buchhandlung einen kurzen Auftritt hat. Die denkmalgeschützten Veranstaltungsräume geben heute sowohl einem Verlag als auch einer Grafikagentur die Möglichkeit, Buchkonzepte und Autoren zu präsentieren und zu vermitteln.

Rund 700 Kiez-Bewohner kämpfen alljährlich im September bei der Wasserschlacht gegen die Kreuzberger


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