Neukölln

Echt cool am Kanal

Dynamischer Szenekiez und entspanntes Vorstadtleben – Neukölln vereint zwei ganz unterschiedliche Welten

Beliebter Szenetreff: Die Ankerklause

Problemkiez? Das war einmal. Binnen weniger Jahre hat sich Neukölln von seinem durch Rütli-Aufschrei und Hartz-IV-Statistik geprägten Image befreit und ist zum Sehnsuchtsort der Jungen, Kreativen und Unangepassten geworden. Bereits im Oktober 2011 titelte die britische Zeitung “The Guardian”: „Let’s move to Kreuzkölln, the epicentre of cool“ – Auf nach Neukölln, ins Epizentrum der Coolness.

Impressionen vom Richardplatz
Alltag in der Friedelstraße

Entspannung verspricht vor allem der rund 90 Hektar große Britzer Garten mit seinen Teichanlagen, Teehäusern und dem exotischen Blütenmeer immer neuer Blumenschauen. Der Britzer Garten ist allerdings nicht der einzige eindrucksvolle Park in der Nachbarschaft in Neukölln. Ganz in der Nähe steht das denkmalgeschützte Britzer Schloss aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts mit seinem barocken Lustgarten, der regelmäßig viele Sonntagsspaziergänger anlockt. Nur wenige Straßen entfernt befindet sich gleich noch ein Denkmal, die berühmte Hufeisensiedlung. Sie wurde ab 1925 nach Plänen von Bruno Taut errichtet und zählt seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Da ist "Musike drin"

Zeugnisse einer echten Blütezeit des Bezirks sind die schönen Gründerzeitquartiere im Norden Neuköllns. Hinter Stuckfassaden und solide gemauerten Wänden war in der Kaiserzeit ein aufstrebendes und amüsierfreudiges Bürgertum zu Hause. Rixdorf, wie Neukölln bis 1912 hieß, war eine der Partymeilen Berlins. Zum 50. Geburtstag Wilhelm II. bekam der Stadtteil seinen heutigen Namen, weil es dem gehemmten Monarchen dort zu freizügig zuging und ein Volkslied meinte, dass in Rixdorf „Musike drin“ sei.

Total normal

Neukölln kann auch Idylle, zum Beispiel im neobarocken Körnerpark mit seinen Wasserspielen, Ausstellungen in der Orangerie und Freiluftkonzerten im Sommer. Und Grün gibt es auch. Vor allem entlang der Ufer des Landwehr- und Neuköllner Schifffahrtskanals sowie auf der größten Freifläche der Stadt, dem Tempelhofer Feld, finden sich heute Plätze für Entspannung und Sport. Und nicht zu vergessen die Liste schöner Bauwerke vom Schloss Britz über den beschaulichen Richardplatz bis zur berühmten Hufeisensiedlung im Ortsteil Britz.

Die Größe Neuköllns liegt im Alltäglichen. Zwischen Eckkneipe, Szenecafé und Späti, Dönerladen und Biomarkt, Wettbüro und Galerie gibt es ein Lebensgefühl, das kosmopolitisch und einzigartig ist.

Rund um die Weserstraße, rund um die Uhr

Im Augenblick ist Party, aber wer weiß, ob das so bleibt. Denn die Menschen werden bekanntlich älter und plötzlich müssen die Kinder morgens in die Schule oder es wartet das Projekt und fordert die volle Aufmerksamkeit eines kreativen Kopfes. So gesehen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um an der Weserstraße erste Pflöcke einzuschlagen. Das Umfeld jedenfalls passt. Wohnstraßen mit Gründerzeithäusern und schönem Baumbestand, dazu Wasser am Kanal, gute Verkehrsanbindungen in fast jede Richtung und Wohnungen, die zwar teurer geworden, aber immer noch bezahlbar sind.

Hinzu kommt die Gewissheit, dass die Szene in Berlin zwar gerne immer weiterzieht, gewachsene Urbanität aber nur begrenzt verfügbar ist. Auch in Berlin wachsen die schönen Viertel nicht auf den Bäumen. Daher darf man davon ausgehen, dass Reuter-Kiez und Weserstraße alsbald zu den etablierten Wohnlagen der Stadt gehören werden.

Katerfrühstück für Nachtschwärmer

Bis es aber so weit ist, gibt hier ein weites Feld der Selbstverwirklichung und in den Pausen lässt es sich bei einem Latte, Bier oder Wein und in Vintage- oder Kuschelatmosphäre gepflegt über die Veränderungen im Kiez reden. Orte dafür gibt es reichlich, zum Beispiel das kürzlich eröffnete Kuschlowski in der Weserstraße 202, das dank loungig-lauschigem Ambiente seinem Namen alle Ehre macht oder die Wirtschaft „Freies Neukölln“ (Pannierstraße 54). Dort trinkt und speist es sich dank heimeligem Interieur à la Berliner Landgasthof vergleichsweise gediegen bei freilich hoher Nachtschwärmerfrequenz. Und wen es zum Abschluss einer stilvoll durchzechten Nacht noch nach ein wenig ursprünglichem Neuköllner Eckkneipenflair gelüstet, der macht einen Abstecher ins legendäre Hubble Gubble (Weserstraße 9), zu einem letztem Absacker und einer Runde Pool.

Das schönste Katerfrühstück gibt’s am nächsten Morgen in der Ankerklause am Kottbusser Damm 104. Nach einer anständigen Ankerklausen-Portion Eier mit Speck oder einem doppelten Espresso in der Café-Bar Ringo (Sanderstraße 5) ist der Kopf wieder frei – eventuell für eine Shoppingtour durchs immer noch etwas wilde Neukölln. Abseits der Karl-Marx-Straße haben sich schöne kleine Berliner Designlabels eingenistet wie das mädchenhaft sportliche Polka, das seine universal einsetzbaren T-Shirt-Kleider im labeleigenen „Sei mein“-Shop in der Sanderstraße 4 verkauft. Und wer politisch korrekt shoppen will, der kauft beim Label Rütli-Wear ein. Das bietet seit 2006 schöne Streetwear, von Rütli-Schülern entworfen.

Fotos: Pablo Castagnola

5 Ortsteile hat Neukölln: Rudow, Buckow, Neukölln, Britz und Gropiusstadt


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