Pankow

Gutbürgerlich im Norden

Wem es im Prenzlauer Berg zu laut oder zu teuer wird, der zieht einfach ein paar Straßen weiter. Denn Pankow hat viel zu bieten

"Ab nach Pankow!" hieß früher "Raus ins Grüne!"

Udo Lindenberg musste noch den Sonderzug nehmen. Seit 2000 können die Berliner mit der U2 von Charlottenburg direkt nach Pankow fahren. Viel hat sich seitdem aber sonst dort nicht verändert. Noch immer beschleicht einen das Gefühl, eine andere Welt zu betreten, wenn man unter der S-Bahn-Überführung an der Berliner Straße hindurch nach Alt-Pankow geht.

Im Bürgerpark vergnügen sich Kinder und Erwachsene
Über den Dächern von Pankow mit Blick zum Fernsehturm

Pankow beginnt dort, wo Prenzlauer Berg aufhört, die Bäume zahlreicher und die Häuser etwas niedriger werden. Fast kleinstädtisch wirkt dieser Ortsteil, zumindest wie eine Kleinstadt mit immer noch reichlich Trubel und Leben auf der Straße. Und die Bars und Cafés, Flohmärkte und Second-Hand-Läden sowie das bunte Treiben der Szene im Szenestadtteil gleich nebenan sind immer nur wenige Minuten mit der Bahn, dem Rad oder dem Auto entfernt.

Ehemals geschlossene Gesellschaft

In vergangenen Zeiten war die Abgeschiedenheit des Kiezes sogar gewollt. Pankow galt in der DDR als geschlossene Gesellschaft. Hier residierten DDR-Prominenz und Politiker. Aus diesem Grund war der Begriff Pankow in Westberlin gleichbedeutend mit der DDR-Führung. Denn das Schloss Schönhausen war zu DDR-Zeiten Sitz des Präsidenten Wilhelm Pieck und ab 1964 Amtssitz des Staatsoberhauptes. Es bildete zusammen mit dem Majakowskiring, Wohnsitz vieler SED-Funktionäre, das politische Zentrum der DDR. Heute gehört das Barockschloss mit seinem Schlossgarten zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und kann als Museum besucht werden. Durch den Schlosspark fließt die Panke, die dem ganzen Bezirk seinen Namen gab.

Esel und Schafe auf dem Bauernhof

Heute hat sich Pankow geöffnet – besonders für Gäste aus dem benachbarten Prenzlauer Berg. Der Bürgerpark Pankow und der Volkspark Schönholzer Heide sind inzwischen attraktive Anziehungspunkte für Pankower und Besucher aus anderen Bezirken. Den zwölf Hektar großen Bürgerpark längs der Panke schmücken neben Liegewiesen und Terrassencafé diverse Skulpturen und Büsten. Am westlichen Rand schließt der Volkspark Schönholzer Heide mit einem Spielplatz mit großem Kletterschiff an. Südwestlich des Bürgerparks, wo sich bis 1990 die Berliner Mauer befand, grasen heute Esel und Schafe auf dem Kinderbauernhof „Pinke Panke“. Rund 70 Tiere sind hier zu versorgen, ebenso muss der Gemüsegarten gepflegt werden – viel zu tun für die 7- bis 14-Jährigen des Bezirkes, an die sich das Angebot richtet. Bei Regenwetter können die Kinder in drei Fachwerkbauten alte Handwerkstechniken erlernen. 

Frisches Brandenburger Gemüse

Nach dem Sonnenbad in einem der Parks lockt ein Einkaufsbummel im Zentrum des Kiezes. Auf dem Pankower Dorfanger findet zwischen dem Rathaus Pankow und der Pfarrkirche „Zu den vier Evangelisten“ dreimal wöchentlich der wohl älteste Wochenmarkt Berlins statt. Bereits um 1850 boten die Bauern der Umgebung hier ihre frischen Waren feil. Heute ist der Markt, der dienstags, freitags und samstags jeweils von 8 bis 13 Uhr geöffnet ist, als beliebter Kieztreff über die Grenzen des Viertels bekannt und bietet neben frischem Obst und Gemüse auch das ein oder andere Schmankerl. Was es hier nicht gibt, findet sich im Rathaus-Center gleich gegenüber. Das Einkaufscenter festigt die Bedeutung des Pankower Dorfangers als Zentrum der Gemeinde.

Im Norden und Osten Pankows schließen sich die Stadtteile Heinersdorf, Niederschönhausen, Rosenthal und Französisch Buchholz an. Auch sie gehören heute zum Bezirk, weisen aber aufgrund ihrer Lage am Stadtrand andere Eigenheiten als dieser auf. Hier wie im noch weiter nördlich gelegenen Ortsteil Buch gibt es viel Freiraum und viel Grün. Zwischen drei- und viergeschossigen Wohnhäusern finden sich immer wieder Einfamilienhausquartiere. Viel Platz also für die eigene Familie – und trotzdem nicht weit ab vom Schuss. 

Mehr als 43.000 Straßenbäume machen den Bezirk Pankow für die Menschen wohnlich und grün.


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