Eigentumswohnungen in Grunewald

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MORGENS EIN SPRUNG IN DEN SEE

Ein Kiez für alle, die vor allem Ruhe und gepflegtes Niveau schätzen – in Grunewald lebt, wer es sich leisten kann

Mitten im Grünen und doch in nur fünf Minuten in der City West – das ist der Berliner Stadtteil Grunewald. Ende des 19. Jahrhunderts als Villenkolonie gegründet, konnten sich auf den großen Baugrundstücken, die zu einem Drittel bebaut werden durften, nur wohlhabende Bürger ansiedeln. Das ist bis heute so geblieben: In Grunewald wohnt, wer es sich leisten kann. Auf den Klingelschildern der prächtig renovierten Villen aus der Gründerzeit und der neu erbauten Stadtvillen stehen oft keine vollständigen Namen, nur Initiale, denn im Süden Berlins mögen es die Einwohner diskret.

Auch gehobene Gastronomie ist hier zuhause
Viel Wasser gibt es hier wie etwa den See am Schloss Heller

Viele der Villen haben direkten Seezugang, schon vor über 100 Jahren entstanden die künstlichen Gewässer Dianasee, Koenigssee, Herthasee und Hundekehlesee. Ein Ruderboot, das gleich hinter dem Garten am privaten Steg liegt, und am Morgen ein Sprung in den hauseigenen See, so kann das Leben aussehen – einen Steinwurf vom Kurfürstendamm entfernt.

Diese Vorteile des Grunewalds wussten schon Anfang des 20. Jahrhunderts Prominente und Künstler zu schätzen. Reichsaußenminister Walther Rathenau lebte hier, Regisseur Max Reinhardt, Schriftsteller Lion Feuchtwanger und Theologe Karl Friedrich Bonhoeffer. Später folgten Entertainer Harald Juhnke, die Schauspielerinnen Romy Schneider und Hildegard Knef sowie Altbundeskanzler Helmut Kohl.

Heute wohnen immer noch Prominente wie Schauspielerin Mariella Ahrens, Sängerin Sarah Connor, DJ Paul van Dyk und Kunstsammler Ulla und Heiner Pietzsch unter dem dichten Blätterwerk. Selbst Ex-Außenminister Joschka Fischer zog mit Ehefrau Nummer fünf, Minu Barati, von Mitte in eine restaurierte Villa im Grunewald – fernab lästiger Paparazzi und neugieriger Nachbarn. Mit knapp 12.000 Einwohnern auf einer gut 22 Quadratkilometer großen Fläche hat der Grunewald eine der geringsten Bevölkerungsdichten Berlins. Die Gärten sind groß, die Häuser ebenfalls, die Straßen von Bäumen gesäumt: Familien, die im Grünen wohnen wollen, und Senioren, die die Ruhe lieben – wer will, findet hier einen Platz nicht weit entfernt vom Treiben der großen Ladenstraßen in Charlottenburg.

Zum Einkaufen gibt es in Grunewald unter anderem das Roseneck, eine Ansammlung von Geschäften und Restaurants an der Kreuzung von Hohenzollerndamm, Rheinbabenallee und Teplitzer Straße. Vom Fleischer Lindow über Butter Lindner, den Gemüsehändler Elias, einen Küchenladen und einen Juwelier bis zur Parfümerie Douglas und zur Dependance von Udo Walz bietet dieser Platz fast alles, was der Grunewalder zum Leben braucht. Im Wiener Caféhaus sitzen schon früh am Morgen die Gäste gut gelaunt bei Kaffee und Croissant und beobachten das Treiben. Am Sonntag reicht die Schlange der Kuchenkaufwilligen bis weit auf den Bürgersteig hinaus.

Weiter Richtung S-Bahnhof Grunewald liegen die beiden bekanntesten Tennisclubs Berlins, der LTTC Rot-Weiß und der TC 1899 Blau-Weiss. Bei Rot-Weiß fanden früher im großen Stadion die German Open statt, es gibt gepflegte Sandplätze zum Tennisspielen und eine Seezugang zum Schwimmen. Einen Kilometer weiter liegt der Tennisclub Blau-Weiss, etwas prächtiger und teurer: ARD-Hauptstadtstudio-Leiter Ulrich Deppendorf kommt zum Schwimmen und der CDU-Politiker Jörg Schönbohm zum Tennisspielen hierher. Unweit der beiden Clubs findet man das Schlosshotel Grunewald, das zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 deutschlandweit bekannt wurde als WM-Quartier des Deutschen Teams. Im Garten des Hotels vergnügten sich Oliver Kahn, Philipp Lahm, Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger beim Grillen. Die Fans konnten ihre Idole durch den schmiedeeisernen Zaun bewundern.

Ein anderer Platz zum Entspannen ist der Grunewaldsee, gelegen im 4.500 Hektar großen Waldgebiet. Das Jagdschloss Grunewald beherbergt ein kleines Museum mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren und seinem Sohn. Das Gebäude im Stil der Frührenaissance entstand um 1542 und ist der älteste noch erhaltene Schlossbau Berlins. Auftraggeber war der damalige brandenburgische Kurfürst Joachim II. Hector. Der Bau trug den Namen „Zum grünen Wald“ und war Namensgeber für den Stadtteil Grunewald. Heute befindet sich rund um das Schloss das größte zusammenhängende Hundeauslaufgebiet Berlins mit einer Badestelle für die Vierbeiner. Wer sich beim Spaziergang genug bewegt hat, der kehrt gerne in das am Waldweg gelegen Chalet Suisse ein. Im Winter wärmt man sich am Kamin, im Sommer liegt der Biergarten idyllisch unter den alten Bäumen.

Auch an der nördlichen Grenze des Grunewalds findet sich eine Attraktion: Mit 120 Metern ist der aus Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg aufgeschüttete Teufelsberg im Norden des Bezirks die höchste Erhebung des Stadtgebiets. Seinen Namen hat er vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich markante Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-Streitkräfte. Die futuristisch anmutenden runden Bauten stehen heute leer. Im flachen Berlin ist der Teufelsberg auch aus der Ferne ein Blickfang: Von der Terrasse der Monkey-Bar im 25hours Hotel, dem Hotspot der neuen City West rund um das Bikinihaus an der Budapester Straße, sieht man die Sonne hinter den runden Aufbauten und dem Teufelsberg untergehen.

Im Grunewald zu leben, das hat etwas von Dauerferien: Ruhe ohne Einsamkeit, Natur ohne Einöde, Entspannung ohne Langeweile.