Eigentumswohnungen in Lichtenrade

Wohnung kaufen in 7 Schritten

Sie möchten eine Wohnung kaufen und wissen nicht, auf was Sie alles achten müssen? Wir zeigen Ihnen was alles wichtig wird beim Wohnungskauf. In 7 Schritten führen wir Sie zur neuen Wohnung.

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ROMANTISCHE VORSTADTIDYLLE

Lichtenrade – ein pittoreskes Örtchen mit historischem Charakter fasziniert heute vor allem durch seinen ländlichen Charme

Ihr eigenes Zuhause ist den Lichtenradern heilig. Sie streiten bereits seit 16 Jahren mit der Deutschen Bahn. Es geht um den Ausbau des Flughafen-Express. Um keine Abstriche bei der Lebensqualität im Kiez südlich von Tempelhof hinnehmen zu müssen, fordern die Bewohner, die Schnellstrecke unterirdisch verlaufen zu lassen. Das würde dem Lärmschutz dienen und den Ortsteil nicht zerschneiden. Noch sträubt sich die Bahn, doch die Lichtenrader sind zäh – und sie haben Unterstützung. Die kommt aus allen politischen Lagern der Stadt. Denn niemand möchte das pittoreske Örtchen zerschnitten sehen. Vor allem nicht die Lichtenrader, denn die lieben ihre Heimat. Leitspruch: „Lieba een bisken mehr, aba dafür wat Jutes.“

Das Projekt Lichtenrader Dächer
Spielplatz in Lichtenrade

Das ursprüngliche Angerdorf aus dem 14. Jahrhundert wurde 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet. Provinzielles Ambiente prägt den Charakter des urbanen Quartiers. Auf den ehemaligen Ackerflächen stehen heute neben alten Bauernhäusern moderne Einfamilienhäuser. In den 1960er und 1970er Jahren entstanden einige Hochhaussiedlungen, die inzwischen komplett saniert und modernisiert sind. Zudem wurde der Lichtenrader Volkspark angelegt, im Wesentlichen durch eine örtliche Bürgerinitiative. Daneben prägen die Altbauten aus der Kaiserzeit mit ihrem typischen Berliner Flair das Bild des Kiezes.

Das Gebiet rund um die Bahnhofstraße, der Einkaufsstraße des Ortsteils, könnte man wohl als Zentrum bezeichnen. Hier befindet sich auch der alte Dorfanger mit der Dorfkirche. Sie wurde im 14. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut, erhielt aber über die Jahrhunderte einen neuen Kirchturm und ein neues Dach. Gleich nebenan liegt das romantische Panorama des größten Berliner Dorfteiches: des Giebelpfuhls, auf dem man im Winter bei dickem Eis sogar Eishockey spielen kann.

Nicht weit von der Bahnhofsstraße entfernt liegt auch die Mälzerei der ehemaligen Schlossbrauerei, die Ende des 19. Jahrhunderts im Stil der Neu-Renaissance erbaut wurde. Sie war seinerzeit das wichtigste industrielle Unternehmen in Lichtenrade. Rund 60.000 Zentner Malz wurden hier jedes Jahr erzeugt. Noch heute prangt in großen Lettern an der Frontseite „Hopfen und Malz, Gott erhalt`s“ – auch wenn die Mälzerei derzeit auf eine neue Bestimmung wartet.

Altes Westberliner Blütenfest

Von historischer Bedeutung ist auch der Lichtenrader Maientanz, der seit 2009 jährlich stattfindet und viele Besucher anlockt. Er geht zurück auf das Blütenfest, das in den 1950er Jahren erfolgreich zelebriert wurde, weil die West-Berliner es zu dieser Zeit schwer hatten, zur Baumblüte in den Osten nach Werder an der Havel zu fahren. Die deutsche Teilung machte das nahezu unmöglich. Initiator Hermann Wundrich veranstaltete stattdessen rund um den Giebelpfuhl das erste innerstädtische Baumblütenfest, zu dem sogar ein eigener Obstwein kreiert wurde.

Neben dem Wein- und Winzerfest im September ist es zu einer festen Institution im Kalender eines jeden Lichtenraders geworden. Rund um die Bahnhofstraße geht es bei beiden Straßenfesten turbulent zu. Lokale Winzer teilen sich die Straße mit Kunsthandwerkern und ambitionierten Schnellköchen.

Historische Bauten, herrliche Natur, tolle Feste mit Lokalkolorit – der Stadtteil Lichtenrade hat viel zu bieten – und auch noch einen prominenten Sohn: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ist hier geboren und aufgewachsen.