Pressemitteilung

Familien fördern Wohnungskauf von Kindern und Eltern

Berlin, den 23.08.2017 – Zwischen 50 und 100 Wohnungen, also nahezu jede zehnte Wohnung wird bei der Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting in Berlin aktuell von Eltern für ihre Kinder gekauft. „Wir beobachten, dass sich der Trend verstärkt und führen dies auf das mangelnde Angebot an günstigen Mietwohnungen sowie auf die guten Bedingungen zur Vermögensanlage zurück“, sagt Ziegert-Geschäftsführer Sven Henkes. „Ein WG-Zimmer kostet über eine Studienzeit von fünf Jahren zwischen 25.000 und 30.000 Euro, was in etwa den Erwerbsnebenkosten einer kleinen Eigentumswohnung entspricht.“ Unter diesen Bedingungen sei Kaufen für viele Eltern eine attraktive Alternative zumal Wohnungen oder Zimmer zur Miete in den gefragten Szenekiezen ohnehin nur sehr schwer zu bekommen seien. Aber auch junge Absolventen, die ihre berufliche Zukunft in Berlin suchten sowie Kinder, die noch zu Hause wohnten, würden bedacht.

In Berlin vor allem auswärtige Käufer

Die Käufer kämen vor allem aus den westlichen Bundesländern aber auch aus dem europäischen Ausland, wo Eigentum stärker verbreitet sei als in Berlin. Viele Eltern sähen den Kauf als eine Art vorgezogenes Erbe, vor allem in den Fällen, in denen die Wohnung kostenlos zur Selbstnutzung überlassen und oder direkt verschenkt würde. Darüber hinaus sei auch die Vermietung an Familienangehörige aufgrund steuerlicher Vorzüge verbreitet. Nahe Verwandte müssten lediglich 66 Prozent der ortsüblichen Miete zahlen, damit die Eigentümer die Aufwendungen für die Wohnung, darunter eventuell anfallende Darlehenszinsen, in voller Höhe steuerlich geltend machen könnten.

Erster Baustein für den Vermögensaufbau

„Auf der anderen Seite sorgen steigende Mieten und Immobilienwerte in Berlin und in anderen Großstädten dafür, dass Eltern und Großeltern schon frühzeitig über einen Wohnungskauf nachdenken“, sagt Henkes. „Im aktuellen Zinsumfeld decken die Mietzahlungen die Finanzierungskosten und mindestens einen Teil der Tilgung. So lohnt sich Vermögensaufbau schon, während das Kind noch mit Bauklötzchen spielt.“ Auch mit geringem Kapitalaufwand könnte so nach 20 Jahren könnte eine eventuell schuldenfreie Immobilie übergeben werden.

Kinder kaufen für ihre Eltern

Umgekehrt wäre auch der Kauf einer Wohnung für die Eltern unter Umständen günstiger, wenn berufstätige Familienangehörige die Wohnung erwerben und finanzieren würden. Grund seien die sich aus dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ergebenden Regelungen, durch die die Kreditvergabe an ältere Menschen spürbar restriktiver geworden sei, weil von den Banken beispielsweise höhere Tilgungssätze verlangt werden müssten.

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